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<title>Rotkäppchen</title>
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<p><b>Rotkäppchen</b> ist ein Märchen. Es steht in den <i><a href="Grimms_M%C3%A4rchen" title="Grimms Märchen">Kinder- und Hausmärchen</a></i> der <a href="Br%C3%BCder_Grimm" title="Brüder Grimm">Brüder Grimm</a> als <i>Rothkäppchen</i> an Stelle 26 (KHM 26) und geht durch mündliche Weitergabe über <a href="Familie_Hassenpflug" class="mw-redirect" title="Familie Hassenpflug">Johanna und Marie Hassenpflug</a> auf <a href="Charles_Perrault" title="Charles Perrault">Charles Perraults</a> <i>Le Petit Chaperon rouge</i> in <i><a href="Histoires_ou_contes_du_temps_pass%C3%A9%2C_avec_des_moralit%C3%A9s%3A_contes_de_ma_M%C3%A8re_l%E2%80%99Oye" class="mw-redirect" title="Histoires ou contes du temps passé, avec des moralités: contes de ma Mère l’Oye">Contes de ma Mère l’Oye</a></i> (1695/1697) zurück. <a href="Ludwig_Bechstein" title="Ludwig Bechstein">Ludwig Bechstein</a> übernahm das Märchen 1853 von den Brüdern Grimm in sein <i><a href="Deutsches_M%C3%A4rchenbuch" title="Deutsches Märchenbuch">Deutsches Märchenbuch</a></i> als <i>Das Rotkäppchen</i> (Nr.&nbsp;9). Andere Titel sind <i>Rotkäppchen und der (böse) Wolf</i>, im österreichischen Burgenland und Ungarn auch <i><a href="Piroschka" title="Piroschka">Piroschka</a></i> (von ungarisch <i>piros</i>: rot). Als europäisches Märchen ist es als Typ <a href="Aarne-Thompson-Uther-Index" title="Aarne-Thompson-Uther-Index">ATU</a> 333 eingeordnet.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Überlieferung"><span id=".C3.9Cberlieferung"></span>Überlieferung</h2></div>

<p>Die beiden ersten literarischen Rotkäppchenversionen stammen von <a href="Charles_Perrault" title="Charles Perrault">Charles Perrault</a> aus den Jahren 1695 (Perrault’s <i>Tales of the Mother Goose, The Dedication Manuscript of 1695</i>, Hrsg. Jacques Barchilon, 2 Bände, New York 1956, The Pierpont Morgan Library) und 1697 (<i>Contes de Perrault</i>, Paris 1697, Faksimile-Druck, Hrsg. Jacques Barchilon, Genf 1980). Die Brüder Grimm veröffentlichten die Geschichte im ersten Band ihrer Kinder- und Hausmärchen von 1812 unter der Nummer 26. Rotkäppchen gehört zu den am häufigsten bearbeiteten, interpretierten und parodierten Märchen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Inhalt">Inhalt</h2></div>


<p>Ein kleines Mädchen, dem seine Großmutter einst eine rote Kappe geschenkt hatte, daher Rotkäppchen genannt, wird von der Mutter zu der in einem Haus im Wald wohnenden, bettlägerig kranken Großmutter mit einem Korb mit Leckereien (Kuchen und Wein) geschickt. Die Mutter warnt Rotkäppchen eindringlich, es solle nicht vom Weg abgehen. Im Wald lässt es sich auf ein Gespräch mit einem <a href="Wolf" title="Wolf">Wolf</a> ein. Dieser horcht Rotkäppchen aus und macht es auf die schönen Blumen auf einer nahen Wiese aufmerksam, worauf Rotkäppchen beschließt, noch einen Blumenstrauß zu pflücken, der Warnung der Mutter zum Trotz. Der Wolf eilt geradewegs zur Großmutter und verschlingt sie. Er legt sich in deren Nachthemd in ihr Bett und wartet auf Rotkäppchen. Bald darauf erreicht Rotkäppchen das Haus, tritt ein, und begibt sich <i>in</i> (bei Perrault) bzw. <i>an</i> (bei den Brüdern Grimm) Großmutters Bett. Dort wundert sich Rotkäppchen über die Gestalt seiner Großmutter, erkennt aber den Wolf nicht, bevor es ebenfalls verschlungen wird. Bei Perrault endet das Märchen hier.
</p><p>Großmutter und Rotkäppchen werden bei den Brüdern Grimm vom Jäger aus dem Bauch des schlafenden Wolfes befreit. Dem Wolf werden stattdessen Steine in den Bauch gefüllt. Wegen des Gewichts der Steine kann der Wolf nicht fliehen und stirbt. In einer italienischen Version, <i>Die falsche Großmutter</i>, befreit sich Rotkäppchen durch seine eigene Schlauheit und flieht. Der Wolf stirbt anschließend.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Legenden_zu_Rotkäppchens_Tracht"><span id="Legenden_zu_Rotk.C3.A4ppchens_Tracht"></span>Legenden zu Rotkäppchens Tracht</h2></div>

<p>Die beiden ersten Ausgaben der Märchensammlung hatten noch keine Abbildungen, erst für die <i>Kleine Ausgabe</i> des Märchenbuches hat 1825 ein weiterer der Brüder Grimm – <a href="Ludwig_Emil_Grimm" title="Ludwig Emil Grimm">Ludwig Emil Grimm</a> – sieben Kupferstiche beigesteuert. Während seiner Aufenthalte in der <a href="Schwalm_(Landschaft)" title="Schwalm (Landschaft)">Schwalm</a> schuf Ludwig Emil viele Trachtendarstellungen.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In der Heimat der Brüder Grimm war es vor allem der Marburger „Märchenillustrator“ <a href="Otto_Ubbelohde" title="Otto Ubbelohde">Otto Ubbelohde</a> (1867–1922), der den Grimmschen Märchen eine deutlich hessische Gestalt verlieh, als er in der <a href="Schwalm_(Eder)" title="Schwalm (Eder)">Schwalm</a> und entlang der <a href="Lahn" title="Lahn">Lahn</a> neben konkreten Bildern von Landschaften und Bauwerken auch die hessische Tracht vielfach motivisch in seinen Zeichnungen verwandte. Beispielsweise erscheinen <i>Schneeweißchen und Rosenrot</i> in der Kleidung junger Schwälmerinnen, <i>Hänsel und Gretel</i> finden Zuckergebäck an einem hessischen Fachwerkhaus oder Rapunzel lässt ihr Haar an einem Turmhaus im hessischen <a href="Am%C3%B6nau" title="Amönau">Amönau</a> (bei <a href="Marburg" title="Marburg">Marburg</a>) herunter. Obwohl Otto Ubbelohde das kleine Mädchen mit der roten Kappe nicht in der Schwälmer Tracht zeichnete, entwickelte sich seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert der Begriff des Rotkäppchens aus dem Grimmschen Märchen in diese Richtung. Rotkäppchen wird heute in der Schwalm touristisch erfolgreich vermarktet. Die Zeichnungen von Gerhardt von Reutern (1794–1865) und Ludwig Emil Grimm (1790–1863) aus den 1820er Jahren liegen als früheste künstlerische Zeugnisse vor, ihre trachtentragenden Kinder haben einen wesentlichen Anteil an dem zum biedermeierlichen Idyll stilisierten <i>Schwälmer Volksleben</i>. Später erschienen Schwälmer Kinder auf Gemälden der <a href="Willingsh%C3%A4user_Malerkolonie" title="Willingshäuser Malerkolonie">Willingshäuser Malerkolonie</a> als Märchenillustrationen, was Rotkäppchen in Schwälmer Tracht zum touristischen und folkloristischen Emblem Hessens machte, Hessen selbst zum <i>Rotkäppchenland</i>.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Neben der hessischen Schwalm wurden noch <a href="Herzogtum_Sachsen-Altenburg" title="Herzogtum Sachsen-Altenburg">Sachsen-Altenburg</a> und das württembergische Betzingen mit deren Knaben- und Mädchentrachten zum Inbegriff dieses Genres. Auch das märkische <a href="Wiepersdorf_(Niederer_Fl%C3%A4ming)" title="Wiepersdorf (Niederer Fläming)">Wiepersdorf</a> meldete Anspruch auf Rotkäppchens Tracht; Ludwig Emil Grimm soll für die <i>Kleine Ausgabe</i> auf eine ihrer Kindertrachten zurückgegriffen haben, mit typischem weißen Hemd mit schwarzem Mieder, rotem Rock und weißer Schürze, als er <a href="Achim_von_Arnim" title="Achim von Arnim">Achim von Arnim</a> besuchte.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Interpretation">Interpretation</h2></div>
<p>Das Märchen vom Rotkäppchen und dem bösen Wolf kann so interpretiert werden, dass es junge Mädchen vor Übergriffen gewalttätiger Männer warnen soll. Die Moral am Ende des Märchens in der Fassung von Perrault lautet:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Kinder, insbesondere attraktive, wohlerzogene junge Damen, sollten niemals mit Fremden reden, da sie in diesem Fall sehr wohl die Mahlzeit für einen Wolf abgeben könnten. Ich sage „Wolf“, aber es gibt da verschiedene Arten von Wölfen. Da gibt es solche, die auf charmante, ruhige, höfliche, bescheidene, gefällige und herzliche Art jungen Frauen zu Hause und auf der Straße hinterherlaufen. Und unglückseligerweise sind es gerade diese Wölfe, welche die gefährlichsten von allen sind.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261921330">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .Person{font-variant:small-caps}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="Person h-card">Perrault<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></span></div></div>
<p>Nach dem <a href="Psychoanalyse" title="Psychoanalyse">Psychoanalytiker</a> <a href="Bruno_Bettelheim" title="Bruno Bettelheim">Bruno Bettelheim</a> geht es in diesem Märchen um den Widerspruch zwischen Lust- und Realitätsprinzip. Rotkäppchen sei einem Kind gleich, das sich bereits mit Pubertätsproblemen herumschlägt, aber die <a href="%C3%96dipuskonflikt" title="Ödipuskonflikt">ödipalen</a> Konflikte nicht bewältigt hat. Es benutzt seine Sinne. Damit entsteht das Risiko, verführt zu werden. Anders als bei <i>Hänsel und Gretel</i>, wo ebenfalls Haus und Waldhaus identisch sind, sind Mutter und Großmutter hier zur Bedeutungslosigkeit zusammengeschrumpft, dafür das männliche Prinzip in Wolf und Jäger gespalten.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Für den Psychiater Wolfdietrich Siegmund ermutigt das Märchen zum Durchhalten, wo man sich nicht selbst befreien kann, obwohl man nicht schuld ist. Das sei für depressive Menschen wichtig. Fragwürdig sei, wenn Rotkäppchen in einer modernen Fassung ein Messer dabei hat und von innen den Bauch aufschneidet.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Hom%C3%B6opathie" title="Homöopathie">Homöopathen</a> verglichen das Märchen mit den Arzneimitteln <i>Belladonna</i>, <i>Lycopodium</i>, <i>Drosera</i> und <i>Tuberculinum</i>.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Neurologe <a href="Manfred_Spitzer" title="Manfred Spitzer">Manfred Spitzer</a> meint, Rotkäppchen bleibt gesünder als der gestresste Wolf, weil es den Kontrollverlust nicht so erlebt.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rotkäppchen_–_Ursprünge_und_Entwicklung"><span id="Rotk.C3.A4ppchen_.E2.80.93_Urspr.C3.BCnge_und_Entwicklung"></span>Rotkäppchen – Ursprünge und Entwicklung</h2></div>
<p>Das Märchen <i>Rotkäppchen</i> ist eine der bekanntesten <a href="Erz%C3%A4hlung" title="Erzählung">Erzählungen</a> Europas. Im Laufe der Zeit hat sich die Geschichte in verschiedener Hinsicht gewandelt, sie wurde immer wieder neu erzählt und neu interpretiert und legte immer wieder neue moralische Aussagen nahe. Auch wurde der Text mehrere Male komplett geändert, ausgeweitet, benutzt, parodiert und als satirische Maske für ganz andere Mitteilungsabsichten verwendet. Es entstanden Fassungen, die die Hauptfigur aus dem Wald in eine neue Umgebung versetzten und eine grundsätzlich neue Handlung erfanden. Im Folgenden soll die Entwicklung der Geschichte an einigen ausgewählten Beispielen deutlich gemacht werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Entstehung">Entstehung</h3></div>
<p>Die Geschichte von dem kleinen, <a href="Naivit%C3%A4t" title="Naivität">naiven</a> Mädchen, das vom Wolf hinters Licht geführt und wie seine Großmutter schließlich gefressen wird, war ursprünglich eine Volksüberlieferung, die von Generation zu Generation mündlich weitergegeben wurde. Daher kann kein genauer Entstehungszeitpunkt bestimmt werden.
</p><p>Einer Theorie zufolge, die der Italiener Anselmo Calvetti entwickelte, könnte die Geschichte in der Frühgeschichte der Menschheit erstmals erzählt worden sein. Sie könnte Erfahrungen verarbeiten, die die Menschen bei einem <a href="Initiation" title="Initiation">Initiationsritus</a> zur Aufnahme in den Stammesclan machten. Hierbei wurden sie symbolisch von einem Ungeheuer (dem Totemtier des Clans) verschlungen, mussten körperliche Schmerzen und <a href="Kannibalismus" title="Kannibalismus">kannibalische</a> Handlungen ertragen, um schließlich „wiedergeboren“ zu werden und damit als erwachsene Mitglieder des Stammes zu gelten.
</p><p>In einigen <i>Rotkäppchen</i>-Versionen taucht dieser Kannibalismus wieder auf. Das hungrige Rotkäppchen isst vom Fleisch der Großmutter und trinkt von ihrem Blut, ohne dies zu wissen.
Die Verwendung des Wolfes als böse Macht könnte auf die Angst der Menschen vor <a href="Werwolf" title="Werwolf">Werwölfen</a> zurückgehen. Besonders im 16. und 17.&nbsp;Jahrhundert gab es, ähnlich wie die <a href="Hexenverfolgung" title="Hexenverfolgung">Hexenverfolgungen</a>, zahlreiche Prozesse, in denen Männer beschuldigt wurden, Werwölfe zu sein und Kinder gefressen zu haben.
</p><p>Einzelne Motive der heute bekannten Fassung können weit zurückverfolgt werden. So gibt es beispielsweise den Mythos von <a href="Kronos" title="Kronos">Kronos</a>, der seine eigenen Kinder verschlingt. Als Rhea nun mit Zeus schwanger und es leid war, dass ihr Mann ihre Kinder verschlingt, wickelte sie einen Stein in Windeln und gab diesen anstelle von Zeus Kronos. Später befreite Zeus seine Geschwister und den Stein aus dem Bauch seines Vaters. In der Spruch- und Erzählsammlung <i>Fecunda ratis</i>, die <a href="Egbert_von_L%C3%BCttich" title="Egbert von Lüttich">Egbert von Lüttich</a> um 1023 verfasste, findet sich die Geschichte eines kleinen Mädchens, das in Gesellschaft von Wölfen aufgefunden wird und ein rotes Kleidungsstück besitzt.
</p><p>Die Brüder Grimm, die die einzelnen Texte ihrer <i>Kinder- und Hausmärchen</i> (zuerst 1812) über mehrere Jahrzehnte bis zur Ausgabe letzter Hand von 1857 immer wieder im Sinne der Anpassung an ihre eigenen Absichten wie an die Moden der Zeit änderten und ergänzten, manche sogar entfernten, schrieben auch von Anfang an ebenfalls laufend geänderte Kommentare zu den Märchen. In der Urausgabe von 1812 geht <i>Rotkäppchen</i> allerdings noch fast ganz leer aus, es findet sich nur der Hinweis, man habe dieses Märchen „nirgends angetroffen, als bei <a href="Charles_Perrault" title="Charles Perrault">Perrault</a> (chaperon rouge) wonach <a href="Ludwig_Tieck" title="Ludwig Tieck">Tiecks</a> Bearbeitung“.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Allerdings enthält der erste Band der Urfassung der KHM eine Variante des Märchens, die direkt auf die übliche Fassung des Märchens folgt. Darin lässt sich Rotkäppchen nicht vom Wolf ablenken, geht stracks weiter zur Großmutter und erzählt dieser von der Begegnung. Sie verschließen das Haus und öffnen dem Wolf nicht, als der anklopft. Der steigt am Ende aufs Dach, um das Mädchen abzupassen. Die Großmutter lässt nun Rotkäppchen das Wasser, worin sie am Vortag Würste gekocht hat, in einen Steintrog vor dem Haus schütten, der Duft steigt dem Wolf in die Nase, der vor Gier vom Dach rutscht und im Steintrog ertrinkt.
</p><p>Der Kommentar zum Märchen ändert sich in der zweiten Ausgabe von 1819. Nun erscheint folgende Referenz: „In einem schwedischen Volkslied (Folkvisor 3, 68, 69) <i>Jungfrun i Blåskagen</i> (Schwarzwald) [begegnet uns] eine verwandte Sage. Ein Mädchen soll zum Wachen bei einer Leiche über Feld. Der Weg führt durch einen finstern Wald, da begegnet ihm der graue Wolf, ›ach lieber Wolf‹, spricht es, ›beiß mich nicht, ich geb dir mein seidengenähtes Hemd.‹&nbsp;›Dein seidengenähtes Hemd verlang ich nicht, dein junges Leben und Blut will ich haben‹. So bietet sie ihm ihre Silberschuhe, hernach die Goldkrone, aber vergebens. In der Noth klettert das Mädchen auf eine hohe Eiche: der Wolf untergräbt die Wurzel. Die Jungfrau in Todesangst thut einen schneidenden Schrei; ihr Geliebter hörts, sattelt, und reitet schnell wie ein Vogel, wie er zur Stelle kommt (liegt die Eiche umgestürzt, und) ist nur ein blutiger Arm des Mädchens übrig.“<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Charles_Perraults_petit_chaperon_rouge">Charles Perraults <i>petit chaperon rouge</i></h3></div>
<p>Eine der ältesten bekannten schriftlichen Fassungen stammt von dem Franzosen <a href="Charles_Perrault" title="Charles Perrault">Charles Perrault</a> und wurde 1697 unter dem Titel <i>Le petit chaperon rouge</i> veröffentlicht. Da die Erzählung für die Lektüre am französischen Hof von <a href="Schloss_Versailles" title="Schloss Versailles">Versailles</a> bestimmt war, verzichtete Perrault weitgehend auf Elemente, die als vulgär gelten könnten (z.&nbsp;B. Kannibalismus). Die Geschichte nimmt bei ihm kein gutes Ende, die Großmutter und das Rotkäppchen werden vom Wolf gefressen, ohne danach wieder gerettet zu werden. Perrault schreibt weniger ein Märchen als eine moralische Abschreckungsparabel. In seiner Version sind zahlreiche Anspielungen auf <a href="Sexualit%C3%A4t_des_Menschen" title="Sexualität des Menschen">Sexualität</a> zu finden (so legt sich Rotkäppchen auf dessen Aufforderung hin nackt zum Wolf ins Bett). Ans Ende ist zudem ein kleines Gedicht angehängt, das kleine Mädchen vor Sittenstrolchen warnt. Perrault hatte die Absicht, mit der Erzählung explizit Verhaltensmaßregeln festzulegen, und griff dabei zum Mittel der Abschreckung.
</p>

<p>Natürlich wurde Perraults Märchen auch in andere Sprachen übersetzt, so ist es beispielsweise in England unter dem Titel <i><a href="Little_Red_Riding_Hood" class="mw-disambig" title="Little Red Riding Hood">Little Red Riding Hood</a></i> bekannt. Bereits 1729 wurde Perraults Märchen von Robert Samber ins Englische übertragen und im selben Jahr veröffentlicht. Ein glückliches Ende auch der Perrault-Fassung tritt allerdings erst, das Original verfälschend, in der ironischen Übersetzung der Perrault-Märchen ins Deutsche von <a href="Moritz_Hartmann_(Publizist)" title="Moritz Hartmann (Publizist)">Moritz Hartmann</a> im Jahr 1867 auf; da war das <a href="Happy_End" title="Happy End">Happy End</a> des Märchens schon seit über einem halben Jahrhundert Standard in den deutschsprachigen Ländern.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Erste_deutsche_Fassungen">Erste deutsche Fassungen</h3></div>
<p>Die erste deutsche Übersetzung des französischen <i>Le Petit Chaperon Rouge</i> erschien 1760/61. Da die gehobenen Gesellschaftsschichten jedoch größtenteils der französischen Sprache mächtig waren, fand die Geschichte vermutlich schon vorher auch im deutschsprachigen Raum Verbreitung.
</p><p>Die Fassung, die 1812 im ersten Band der <i>Kinder- und Hausmärchen</i> von <a href="Br%C3%BCder_Grimm" title="Brüder Grimm">Jacob und Wilhelm Grimm</a> erschien, hat ein gutes Ende, ein Märchenende. Ein Jäger rettet das Rotkäppchen und seine Großmutter aus dem Bauch des Wolfes und füllt diesen stattdessen mit Steinen, was zum Tod des Tieres führt. Dieses Ende ist einem weiteren Märchen entliehen, das die Brüder Grimm ebenfalls aufschrieben: <i><a href="Der_Wolf_und_die_sieben_jungen_Gei%C3%9Flein" title="Der Wolf und die sieben jungen Geißlein">Der Wolf und die sieben jungen Geißlein</a></i>. Ein ähnliches Verschlingmotiv<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> tritt zudem auch in dem Märchen <i><a href="Von_dem_Machandelboom" title="Von dem Machandelboom">Von dem Machandelboom</a></i> auf.
</p><p>In derselben Ausgabe veröffentlichten die Autoren noch eine Art Fortsetzung, in der das Mädchen erneut einen Wolf trifft. Diesmal beweist es, dass es aus dem vorherigen Erlebnis gelernt hat, und alarmiert die Großmutter. Mit vereinten Kräften gelingt es den beiden, das Tier zu überlisten, das schließlich, wie auch sein Vorgänger, stirbt.
Das Märchen der Brüder Grimm geht teilweise auf eine Nacherzählung von <a href="Hassenpflug_(Familie)" title="Hassenpflug (Familie)">Johanna Hassenpflug</a> (1791–1860), genannt „Jeanette“, zurück (die Fortsetzungsversion geht auf Marie Hassenpflug zurück). Ihre Erzählungen sind die Quellen für mehrere Märchen der Sammlung der Brüder. Außerdem orientierten sie sich an der erstmals 1800 erschienenen dramatischen Bearbeitung <i>Tragödie vom Leben und Tod des kleinen Rothkäppchens</i> von <a href="Ludwig_Tieck" title="Ludwig Tieck">Ludwig Tieck</a>, die auf der Grundlage von Perraults Geschichte entstanden war. Somit hat auch das Grimmsche Märchen indirekt Perrault als Vorlage. Allerdings reinigten die Brüder die ursprüngliche Fassung von ihrer Meinung nach zu grausamen, zu sexuellen und zu tragischen Komponenten und passten es so den Ansprüchen des im 19.&nbsp;Jahrhundert aufsteigenden <a href="B%C3%BCrgertum" title="Bürgertum">Bürgertums</a> an.
</p><p>Tiecks Bearbeitung des Rotkäppchen-Stoffes stammt aus einer Zeit großer Unruhen: Die Vorgänge der <a href="Franz%C3%B6sische_Revolution" title="Französische Revolution">Französischen Revolution</a> breiteten ihren Einfluss nach Deutschland aus und wurden von vielen Intellektuellen begrüßt. Nach dem Machtantritt <a href="Napoleon_Bonaparte" title="Napoleon Bonaparte">Napoleons</a> wechselte die Begeisterung über die revolutionären Ideale aber bald zur großen Enttäuschung über die imperialen Bestrebungen des französischen Kaisers. Tieck – selbst zunächst Anhänger der <a href="Jakobiner" title="Jakobiner">Jakobiner</a> – verarbeitete wohl die Enttäuschung über den Verrat der Revolution zur Errichtung des französischen Kaiserreichs in seinem literarischen Werk: so auch im Rotkäppchenmärchen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="19._Jahrhundert">19. Jahrhundert</h3></div>
<p>Im weiteren Verlauf des 19. und am Anfang des 20. Jahrhunderts blieb das Märchen in seiner Struktur weitgehend unverändert, einige Autoren entfernten jedoch auch noch die wenigen übriggebliebenen Gewaltszenen (z.&nbsp;B. das Verschlingen des Rotkäppchens) und Stellen mit sexuellem Unterton, die sie als zu roh empfanden.
Meist blieb Rotkäppchen in ihrer naiven und hilflosen Position und wurde vom männlichen Jäger gerettet, was das Frauenbild der Zeit widerspiegelt.
In Deutschland wurde das Märchen im 19.&nbsp;Jahrhundert zunehmend niedlicher und christlicher, um es den Kindern zugänglicher zu machen. Die Brüder Grimm selbst überarbeiteten ihre eigenen Märchen mehrmals, bis der Wolf 1857 zum <i>alten Sünder</i> wurde.
1853 nahm <a href="Ludwig_Bechstein" title="Ludwig Bechstein">Ludwig Bechstein</a> <i>Rotkäppchen</i> in sein <i><a href="Deutsches_M%C3%A4rchenbuch" title="Deutsches Märchenbuch">Deutsches Märchenbuch</a></i> auf, wobei die Grimmsche Fassung auch hier als Vorlage diente. Er versuchte zwar, seine Version witziger und volkstümlicher zu gestalten, aber das verlor sich durch seinen gekünstelten Stil leicht im Kindischen. Bechstein trat zu keinem Zeitpunkt als Konkurrent der Märchenbrüder auf.
</p><p>Im März 1826 verfasste <a href="Eduard_M%C3%B6rike" title="Eduard Mörike">Eduard Mörike</a> ein <a href="Gedicht" class="mw-redirect" title="Gedicht">Gedicht</a> namens <i>Rotkäppchen und der Wolf</i>. Hier <a href="Reue" title="Reue">bereut</a> der Wolf seine Tat und hofft, dass das tote Mädchen ihm eines Tages verzeihen kann. Weitere Versionen entstanden durch Gustav Holting (1840), der auch das Motiv des <a href="S%C3%BCnde" title="Sünde">sündhaften</a> Wolfes verwendet, Moritz Hartmann in seiner Übersetzung Perraults (1867), wo er den Schluss ändert, und Ernst Siewert (1880). Interessanterweise tauchen in den deutschen Bearbeitungen im Gegensatz zu den französischen Versionen selten <a href="Erotik" title="Erotik">erotische</a> Elemente auf, stattdessen wurde viel Wert auf Ruhe und Ordnung gelegt.
</p><p><a href="Alexander_von_Ungern-Sternberg" title="Alexander von Ungern-Sternberg">Alexander von Ungern-Sternberg</a> dagegen setzte <i>Rotkäppchen</i> 1850 eher lustig um und <a href="Parodie" title="Parodie">parodierte</a> <a href="Biedermeier" title="Biedermeier">biedermeierliches</a> Benehmen. <a href="Anna_Costenoble" title="Anna Costenoble">Anna Costenoble</a> veröffentlichte 1907 das Buch <i>Ein Frauenbrevier für männerfeindliche Stunden</i>, in dem sie in einer <i>Rotkäppchen</i>-Parodie die lächerlichen Sitten der deutschen Oberschicht behandelt.
In Frankreich entstand eine Vielzahl von <a href="Adaption_(Literatur)" title="Adaption (Literatur)">Adaptionen</a>, so zum Beispiel die <a href="Oper" title="Oper">Oper</a> <i>Le petit chaperon rouge</i> mit der Musik von <a href="Fran%C3%A7ois-Adrien_Boieldieu" title="François-Adrien Boieldieu">François-Adrien Boieldieu</a> und dem Text von Marie E. G. M. Théaulon de Lambert. Hierbei handelt es sich um ein sehr <a href="Sentimental" class="mw-redirect" title="Sentimental">sentimentales</a> Musikstück, das in Frankreich und Deutschland, aber auch in England und Amerika Verbreitung fand. Es hat jedoch nur am Rande mit <i>Rotkäppchen</i> zu tun. 1862 verfasste <a href="Alphonse_Daudet" title="Alphonse Daudet">Alphonse Daudet</a> mit <i>Le Roman du chaperon-rouge</i> ein Werk, in dem Rotkäppchen die <a href="Spie%C3%9Fb%C3%BCrger" title="Spießbürger">spießbürgerlichen</a> Normen der Gesellschaft ablehnt, so zum Symbol des Protests wird, aber doch schließlich sterben muss. Das Märchen war in dieser Zeit derart gut bekannt und gegenwärtig, dass es ein wichtiger Bestandteil der Kindeserziehung in allen sozialen Schichten war. Besonders der Aspekt des <a href="Gehorsam" title="Gehorsam">Gehorsams</a> wurde in den zahlreichen Fassungen, Zeichnungen und Bilderbögen betont (<a href="Charles_Marelle" title="Charles Marelle">Charles Marelle</a>: <i>Véritable Histoire du Petit Chaperon d’Or</i>, <i>Die wahre Geschichte vom Goldkäppchen</i>, 1888).
</p><p>Eine weitere Version lieferte <a href="Pierre_Cami" title="Pierre Cami">Pierre Cami</a> 1914 mit seinem kurzen Stück <i>Le petit chaperon vert</i> (<i>Das Grünkäppchen</i>). Die Eltern von Grünkäppchen werden hier als <a href="Absurdit%C3%A4t" title="Absurdität">absurde</a> Figuren dargestellt, das Mädchen selber dagegen zeichnet sich durch Eigenständigkeit und Schlauheit aus. Es gelingt ihr, sich mithilfe von Wortspielen selbst zu retten, indem es nicht die in jenem berühmten Frage-Antwort-Dialog richtigen Fragen liefert („Ei Großmutter, was hast du für große Ohren“) und damit den Wolf so aus dem Konzept bringt, dass er schließlich das Haus mit den Worten verlässt: „Oh, wo sind nur die naiven Kinder von früher, die sich so leicht fressen ließen!“. Diese Art von Parodie etablierte sich besonders nach dem <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Ersten Weltkrieg</a>, als auch die Rolle der Frau sich bedeutend änderte.
Auch in englischer Sprache gab es zahlreiche Adaptionen, wovon einige wenige ebenfalls parodistischer Natur waren, so beispielsweise „The true historie of little red riding hood or the lamb in wolf’s clothing“ (1872) von <a href="Alfred_Mills" title="Alfred Mills">Alfred Mills</a>, der die Geschichte benutzte, um sich über die aktuelle Tagespolitik lustig zu machen.
Schon 1890 wurde Rotkäppchen in der <a href="Werbung" title="Werbung">Werbung</a> verwendet: <i>Schultz and Company</i> setzten sie in der STAR-Seife-Reklame ein. Hierbei gab es zwei Komponenten:
</p><p>„Moral I: Wenn du in dieser Welt willst sicher sein / vor Gefahr, Hader und Sorge, /
gib acht, mit wem du dich lässt ein / und wie und wann und wo.
Moral II: Und du solltest immer reinlich sein / und fröhlich, niemals Trübsal blasend, /
um beides zu erreichen, mein Kind, musst du / immer unsere STAR-Seife nehmen“
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Vom_naiven_zum_eigenständigen_Rotkäppchen"><span id="Vom_naiven_zum_eigenst.C3.A4ndigen_Rotk.C3.A4ppchen"></span>Vom naiven zum eigenständigen Rotkäppchen</h3></div>


<p>Im 20.&nbsp;Jahrhundert wurde <i>Rotkäppchen</i> zunehmend witziger, aufsässiger und auch realistischer umgesetzt. Hierbei ist bemerkenswert, dass viele Fassungen mit ihren ironischen Elementen primär für Erwachsene gedacht waren.
</p><p>1923, in der Zeit der <a href="Weimarer_Republik" title="Weimarer Republik">Weimarer Republik</a>, einer Phase literarischer Experimentierfreudigkeit, auch in Bezug auf Märchen, entstand eine stark <a href="Satire" title="Satire">satirische</a> Version, in der traditionelle Kindererziehung und Vorstellungen von Sexualität hinterfragt wurden: <a href="Joachim_Ringelnatz" title="Joachim Ringelnatz">Joachim Ringelnatz</a> schrieb <i><a href="Kuttel_Daddeldu_erz%C3%A4hlt_seinen_Kindern_das_M%C3%A4rchen_vom_Rotk%C3%A4ppchen_und_zeichnet_ihnen_sogar_was_dazu" title="Kuttel Daddeldu erzählt seinen Kindern das Märchen vom Rotkäppchen und zeichnet ihnen sogar was dazu">Kuttel Daddeldu erzählt seinen Kindern das Märchen vom Rotkäppchen</a></i>. Weder Rotkäppchen selber, noch die Zuhörer/Leser werden hier allzu sanft behandelt. Der Erzähler identifiziert sich mit der Großmutter, die im Laufe des Märchens beginnt, alles zu verschlingen, was in ihre Reichweite kommt.
</p><p><a href="Werner_von_B%C3%BClow" title="Werner von Bülow">Werner von Bülow</a> dagegen interpretierte „Rotkäppchen“ in den 1920er Jahren in extrem <a href="Rassismus" title="Rassismus">rassistischer</a> und übertrieben <a href="Nationalismus" title="Nationalismus">nationalistischer</a> Weise und sah sogar Parallelen zur <a href="Dolchsto%C3%9Flegende" title="Dolchstoßlegende">Dolchstoßlegende</a>. Sein <a href="Essay" title="Essay">Essay</a> erschien im Hakenkreuz-Verlag. Es gab während dieser Zeit zahlreiche Bestrebungen, sämtliche Grimmsche Märchen auf deutschen Ursprung zurückzuführen, was ziemlich aussichtslos war, da viele aus Frankreich oder anderen europäischen Ländern stammen.
</p><p>Es gab jedoch auch Versuche, der <a href="Nationalsozialismus" title="Nationalsozialismus">nationalsozialistischen</a> Propaganda entgegenzuwirken. 1937 erschien in den <i><a href="M%C3%BCnchner_Neueste_Nachrichten" title="Münchner Neueste Nachrichten">Münchner Neuesten Nachrichten</a></i> eine anonyme Fassung, die hier als Faksimile wiedergegeben wird.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>1939 veröffentlichte der New Yorker Humorist <a href="James_Thurber" title="James Thurber">James Thurber</a> seine Geschichte <i>The Little Girl and the Wolf</i>, an dessen Ende Rotkäppchen eine Pistole zieht und den Wolf erschießt. Mit Thurbers Moral – kleine Mädchen lassen sich heute nicht mehr so leicht hinters Licht führen – begannen sich die originalen Charaktere ins Gegenteil zu verkehren. Nach 1945 folgten zahlreiche Parodien, wie zum Beispiel <a href="Catherine_Storr" title="Catherine Storr">Catherine Storrs</a> <i>Pollykäppchen</i> (im Band <i>Clever Polly and the Stupid Wolf</i>, 1955). Die schlaue und furchtlose Polly trickst hier den dämlichen und eingebildeten Wolf ein ums andere Mal aus, ohne dabei die Hilfe anderer zu benötigen. Doch es gab auch ernsthaftere Bearbeitungen, die das Mädchen gewöhnlich ebenfalls eher selbstbewusst darstellen, so auch Versionen <a href="Feminismus" title="Feminismus">feministischer</a> Autoren. Ab und zu wurde Rotkäppchen auch mit dem <a href="Kommunismus" title="Kommunismus">Kommunismus</a> in Verbindung gebracht und dementsprechend gestaltet. Als gemeinsame Grundidee ist zu erkennen: Rotkäppchen ist nicht länger unschuldig, artig und hilflos, sondern intelligent und durchaus in der Lage, sich selbst zu helfen.
</p><p>In einigen Fassungen wird der Wolf nicht mehr als böser Charakter geschildert, sondern als missverstandene Figur, die im Grunde nur ihre Ruhe haben will, so in Philippe Dumas’ und Boris Moissards <i>Blaukäppchen</i>. <a href="Thadd%C3%A4us_Troll" title="Thaddäus Troll">Thaddäus Troll</a> schrieb eine Parodie auf Amtsdeutsch.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Außerdem versetzte er die Handlung mit Werbesprüchen.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dies soll wohl ebenfalls auf das Thema der Verführung hinweisen. Bei <a href="Anneliese_Meinert" class="mw-redirect" title="Anneliese Meinert">Anneliese Meinert</a> hat die Mutter eine Verabredung, also rast Rotkäppchen mit 180 am Wolf vorbei zur aufgemotzten Oma (<i>„...warum hast du so glänzende Augen?“...„Kontaktgläser!“</i>), die aber „eine Bridgepartie“ erwartet. Rotkäppchens Jägerfreund kriegt Kuchen und Whiskey.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Rudolf_Otto_Wiemer" title="Rudolf Otto Wiemer">Rudolf Otto Wiemers</a> Wolf bagatellisiert die Geschichte im Rückblick, und Rotkäppchen, eingeschüchtert, stimmt zu.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei <a href="Max_von_der_Gr%C3%BCn" title="Max von der Grün">Max von der Grün</a> wird es durch seine rote Mütze mit dem weißen Stern plötzlich von allen beneidet und gehasst, bis es sie verliert.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In der Musical-Fassung von <a href="Floh_de_Cologne" title="Floh de Cologne">Floh de Cologne</a> nach <a href="Jewgeni_Lwowitsch_Schwarz" title="Jewgeni Lwowitsch Schwarz">Jewgenij Schwarz</a> gründet Rotkäppchen mit den Tieren im Wald eine Tapferkeitsschule und zwingt den korrupten Förster, Großmutter aus dem Wolfsbauch zu befreien.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei <a href="Peter_R%C3%BChmkorf" title="Peter Rühmkorf">Peter Rühmkorf</a> nascht Rotkäppchen unterwegs von Kuchen und Wein und zieht in der Hütte dem Wolf den Pelz aus, bis die Oma dazwischen kommt.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Roald_Dahl" title="Roald Dahl">Roald Dahl</a> versuchte, mit seinem Gedicht <i>Little Red Riding Hood</i> (1982) die Leser anzuregen, sich von der traditionellen Märchenrezeption zu lösen und neue Zugänge zu finden. In dem Text stellt Rotkäppchen Fragen zu dem schönen Pelz des Wolfes. Als der verärgerte Wolf sie schließlich fressen will, erschießt sie ihn mit einer Pistole, um seinen Pelz anschließend stolz im Wald umherzutragen. <a href="Janosch" title="Janosch">Janoschs</a> <i>elektrisches Rotkäppchen</i> enthält in jedem Satz das Wort <i>elektrisch</i>, es wird also vom elektrischen Wolf zum Besichtigen elektrischer Lampen verführt und schließlich vom Elektriker gerettet.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="S%C5%82awomir_Mro%C5%BCek" title="Sławomir Mrożek">Sławomir Mrożeks</a> gelangweiltes Rotkäppchen phantasiert einen Wolf und wird in Wirklichkeit von der Großmutter unterdrückt.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch <a href="G%C3%BCnter_Grass" title="Günter Grass">Günter Grass</a> nimmt in <i><a href="Die_R%C3%A4ttin" title="Die Rättin">Die Rättin</a></i> Rotkäppchen und den Wolf auf, und in diesem Roman ergreifen Märchengestalten die Macht, stiften Verwirrung und retten schließlich die Welt. Eine weitere Parodie findet sich in <a href="Paul_Maar" title="Paul Maar">Paul Maars</a> <i>Der Tag, an dem Tante Marga verschwand und andere Geschichten</i>. Rotkäppchen kommt auch in <a href="Kaori_Yuki" title="Kaori Yuki">Kaori Yukis</a> <a href="Manga" title="Manga">Manga</a> <i><a href="Ludwig_Revolution" title="Ludwig Revolution">Ludwig Revolution</a></i> vor. Michael Freidank erzählt die Geschichte auf Gossendeutsch.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Parodien von <a href="Andreas_Jungwirth" title="Andreas Jungwirth">Andreas Jungwirth</a>, Katharina Krasemann und <a href="Klaus_Stadtm%C3%BCller" title="Klaus Stadtmüller">Klaus Stadtmüller</a> erschienen in <i>Die Horen</i>.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Wladimir_Kaminer" title="Wladimir Kaminer">Wladimir Kaminers</a> Sammlung <i>Rotkäppchen raucht auf dem Balkon</i> parodiert in einer Geschichte das Märchen: Das Kind hat bestimmt keine Lust, die Oma zu besuchen.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Neben den zahlreichen <a href="Parodie" title="Parodie">Parodien</a> auf das Märchen, in denen ein Rollentausch zwischen den Hauptfiguren stattfindet, gibt es unzählige <a href="Travestie" title="Travestie">Travestien</a>, die das Märchen in <a href="Dialekt" title="Dialekt">Dialekte</a> oder ein anderes <a href="Sprachebene" title="Sprachebene">Register</a> der Sprache übersetzen: Rotkäppchen auf <a href="Bairische_Dialekte" class="mw-redirect" title="Bairische Dialekte">Bairisch</a>, und in den offiziellen Landessprachen der EU.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dann auf Linguistisch, auf Mathematisch, in der DDR, in der Szene, Rotkäppchen und die Psychoanalyse, die bösen Interpreten. Besonders der Großmutterdialog „Warum hast du so große Augen“ usw. wird gern zitiert. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich die Märchenrezeption im Laufe der Zeit und mit Bezug auf gesellschaftliche Entwicklungen wie dem Aufstieg des <a href="B%C3%BCrgertum" title="Bürgertum">Bürgertums</a> im 19.&nbsp;Jahrhundert oder der <a href="Emanzipation" title="Emanzipation">Emanzipation</a> der Frau im 20.&nbsp;Jahrhundert fortlaufend verändert hat. Trotzdem ist auch heute noch die Grimmsche Märchenfassung in Deutschland am bekanntesten.
</p><p><a href="Kurzgeschichte" title="Kurzgeschichte">Short Stories</a> parodieren die düsteren Aspekte des Märchens: Bei <a href="Tanith_Lee" title="Tanith Lee">Tanith Lee</a> wurde die Großmutter zum Werwolf, weil ihr Mann sie schlug.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei Wendy Wheeler verführt der Liebhaber die Mutter samt Tochter.<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei <a href="Kathe_Koja" title="Kathe Koja">Kathe Koja</a> verfolgt der Triebtäter das Mädchen bis zu Großmutters Waldhaus.<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei <a href="Nalo_Hopkinson" title="Nalo Hopkinson">Nalo Hopkinson</a> machte die Oma einst die Wolfserfahrung und will das Kind warnen.<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In Tanith Lees unernster Parodie wird der Wolf durch Kuss verwandelt.<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Will Shetterlys <i>Little Red</i> radelt durch die Stadt, der böse Bube hinterher.<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Angela_Carter" title="Angela Carter">Angela Carter</a> greift das Märchen mit <i>The Werewolf</i> und <i>The Company of Wolves</i> in <i><a href="Blaubarts_Zimmer" title="Blaubarts Zimmer">The Bloody Chamber</a></i> auf.<sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die deutschsprachige Autorin <a href="Karen_Duve" title="Karen Duve">Karen Duve</a> macht eine Werwolfgeschichte daraus.<sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Alethea Kontis ersinnt Liebesbriefe an den Retter.<sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Christina_Henry" title="Christina Henry">Christina Henrys</a> Roman <i>Die Chroniken von Rotkäppchen</i> ist eine Endzeitdystopie.<sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><a href="Otto_Waalkes" title="Otto Waalkes">Otto Waalkes</a> machte einen Sketch aus Rotkäppchen und ließ es auch in seinem Film <i>7 Zwerge – Männer allein im Wald</i> auftreten. Der Film <i><a href="Die_Zeit_der_W%C3%B6lfe" title="Die Zeit der Wölfe">Die Zeit der Wölfe</a></i> verarbeitet das Motiv in einer Fantasy/Horror-Interpretation, während der japanische <a href="Anime" title="Anime">Anime</a>-Film <i><a href="Jin-Roh" title="Jin-Roh">Jin-Roh</a></i> die Symbolik des Märchens in eine <a href="Antifaschismus" title="Antifaschismus">antifaschistische</a> und gewaltkritische Hintergrundgeschichte einwebt. Im Jahr 2004 verarbeitet die <a href="Frankreich" title="Frankreich">französische</a> Sängerin <a href="Zazie" title="Zazie">Zazie</a> die Geschichte des Rotkäppchens in dem Song <i>Toc Toc Toc</i>, in dem sie – aller Wahrscheinlichkeit nach – ihre eigene Entwicklung vom kleinen Mädchen, das die <a href="Angst" title="Angst">Angst</a> einflößende Geschichte vom Rotkäppchen erzählt bekommt, bis hin zur Frau, die auf der Suche nach den – möglicherweise gar nicht mehr existierenden – Prinzen, eigentlich darauf wartet, vom Wolf gefressen zu werden. Ein Demonstrationsplakat auf oft gezeigten Fernsehbildern der Wendezeit zeigt <a href="Egon_Krenz" title="Egon Krenz">Egon Krenz</a>’ Gesicht und „Großmutter, warum hast du so große Zähne?“. Einen ganz eigenen Märchenverlauf hat die <a href="National_Rifle_Association" title="National Rifle Association">National Rifle Association</a> entwickelt, bei der Rotkäppchen eine Waffe entsichert. „Oh, wie der Wolf es hasste, wenn Familien gelernt hatten, sich selbst zu verteidigen“, schrieb Amelia Hamilton, um Kinder für die NRA zu gewinnen.<sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Kulturgeschichtliche_Überformungen"><span id="Kulturgeschichtliche_.C3.9Cberformungen"></span>Kulturgeschichtliche Überformungen</h2></div>
<p>Die Geschichte des Rotkäppchens hat zahlreiche Dramen, <a href="Oper" title="Oper">Opern</a> sowie eine Reihe von Werken der <a href="Bildende_Kunst" title="Bildende Kunst">Bildenden Kunst</a>, vor allem hunderte von Illustrations-Suites in Märchenbüchern aller Art und <a href="Film" title="Film">Filme</a><sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> inspiriert. Ein Scherenschnitt in <a href="Henri_Matisse" title="Henri Matisse">Henri Matisse</a>’ Serie <i><a href="Jazz_(Henri_Matisse)" title="Jazz (Henri Matisse)">Jazz</a></i> stellt Rotkäppchen dar.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Theater-_und_Puppenspielfassungen">Theater- und Puppenspielfassungen</h3></div>
<ul><li><a href="Robert_B%C3%BCrkner_(Schauspieler)" title="Robert Bürkner (Schauspieler)">Robert Bürkner</a>: <i>Rotkäppchen</i> als Bühnenstück für Kinder und Erwachsene (1919)</li>
<li>Christel und Gerard Mereau: <i>Rotkäppchen als Puppenspiel für Kinder von Christels Puppenbühne.</i> Zülpich</li>
<li><a href="Georg_A._Weth" title="Georg A. Weth">Georg A. Weth</a>: <i>Rotkäppchen</i> als Bühnenstück für die Familie mit 13 Volksliedern in Schwälmer Ausstattung (UA Japan 1991, DE 1992), verlegt im VVB-Verlag Norderstedt</li>
<li>Gerd-Josef Pohl: <i>Rotkäppchen</i> als Puppenspiel für Kinder im Kindergarten und Grundschulalter (Hrsg.: <i><a href="Piccolo_Puppenspiele" title="Piccolo Puppenspiele">Piccolo Puppenspiele</a></i>), Bonn 2003</li>
<li>Roland Richter: <i>Rotkäppchen</i> im <a href="Hanauer_Marionettentheater" title="Hanauer Marionettentheater">Hanauer Marionettentheater</a> in verfremdeter, parodistischer Form</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Oper">Oper</h3></div>
<ul><li><a href="Fran%C3%A7ois-Adrien_Boieldieu" title="François-Adrien Boieldieu">François-Adrien Boieldieu</a>: <i>Le petit chaperon rouge</i>. Paris 1818 (letzte deutsche Aufführungsserie: Theater Lübeck 2001).</li>
<li>Die Oper hat aber nur den gleichen Titel wie das Märchen, die Handlung ist völlig unterschiedlich.</li>
<li><a href="Andreas_Kr%C3%B6per" title="Andreas Kröper">Andreas Kröper</a>: <i>Rotkäppchen. Eine Kinderoper</i>. Zürich 2008 (Uraufführung; Libretto nach <a href="Mathilde_Wesendonck" title="Mathilde Wesendonck">Mathilde Wesendonck</a>, Zürich 1861; Musik von <a href="Wolfgang_Amadeus_Mozart" title="Wolfgang Amadeus Mozart">Wolfgang Amadeus Mozart</a>, Auswahl verschiedener Opernarien).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Musical">Musical</h3></div>
<ul><li>Floh de Cologne - <i>Rotkäppchen</i> ein Musical nach Motiven von Jewgenij Schwarz. Uraufführung Staatstheater Wiesbaden 1980, Regie Alois Heigl</li>
<li><a href="Peter_Lund_(Autor)" title="Peter Lund (Autor)">Peter Lund</a>: <a href="Grimm_(Musical)" title="Grimm (Musical)">Grimm</a><i> – Die wirklich wahre Geschichte von Rotkäppchen und ihrem Wolf</i>. Uraufführung Oper Graz 2014; Musik von <a href="Thomas_Zaufke" title="Thomas Zaufke">Thomas Zaufke</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Musik">Musik</h3></div>
<ul><li><a href="Varg_(Band)" title="Varg (Band)">Varg</a>: <i>Rotkäppchen</i> auf dem Album <i>Wolfskult</i> erzählt eine alternative Version der Geschichte, in der Rotkäppchen die Großmutter tötet und an den Wolf verfüttert. Das Lied existiert in zwei Versionen, einmal mit Anna Murphy von <a href="Eluveitie" title="Eluveitie">Eluveitie</a> und einmal mit Robse von <a href="Equilibrium_(Band)" title="Equilibrium (Band)">Equilibrium</a> als Gastmusiker.</li>
<li>Floh de Cologne: <i>Rotkäppchen, ein Märchen mit viel Rock und Pop und Rumtata</i>. LP Pläne K20 905 mit <a href="Franz_Josef_Degenhardt" title="Franz Josef Degenhardt">Franz Josef Degenhardt</a>, <a href="Hanns_Dieter_H%C3%BCsch" title="Hanns Dieter Hüsch">Hanns Dieter Hüsch</a>, <a href="Dieter_S%C3%BCverkr%C3%BCp" title="Dieter Süverkrüp">Dieter Süverkrüp</a>, <a href="Hannes_Wader" title="Hannes Wader">Hannes Wader</a> und vielen anderen.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Film-_und_Fernsehadaptionen">Film- und Fernsehadaptionen</h3></div>
<div style="float:right">
<ul class="gallery mw-gallery-traditional" style="max-width: 486px;">
<li class="gallerycaption"><a href="Briefmarken-Jahrgang_1960_der_Deutschen_Bundespost" title="Briefmarken-Jahrgang 1960 der Deutschen Bundespost">Briefmarken der Deutschen Bundespost (1960)</a></li>
<li class="gallerybox" style="width: 235px">
<div class="thumb" style="width: 230px; height: 210px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Rotkäppchen trifft im Wald den Wolf.</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 235px">
<div class="thumb" style="width: 230px; height: 210px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Rotkäppchen am Bett der Großmutter, in dem der verkleidete Wolf liegt.</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 235px">
<div class="thumb" style="width: 230px; height: 210px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Der Jäger befreit die Großmutter und Rotkäppchen aus dem Bauch des Wolfs.</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 235px">
<div class="thumb" style="width: 230px; height: 210px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Großmutter und Rotkäppchen sind wieder wohlauf und erfreuen sich an den mitgebrachten Gaben.</div>
</li>
</ul>
</div>
<p>Der Rotkäppchen-Stoff wurde erstmals 1922 verfilmt, ihm folgten zahlreiche Spiel- und Trickfilme, die sich eng an die Vorlage anlehnten. Daneben gibt es noch eine Reihe von Filmen, die mehr oder weniger stark von der Märchenvorlage abweichen oder in denen die Rotkäppchen-Figur in anderen Zusammenhängen eingesetzt ist.
</p>
<ul><li>1922: <i>Little Red Riding Hood</i>, Verfilmung von <a href="Walt_Disney" title="Walt Disney">Walt Disney</a></li>
<li>1937: <a href="Rotk%C3%A4ppchen_und_der_Wolf" title="Rotkäppchen und der Wolf">Rotkäppchen und der Wolf</a> (s/w, z.&nbsp;T. in Farbe) – Regie: <a href="Fritz_Genschow" title="Fritz Genschow">Fritz Genschow</a><sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="#cite_note-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>1941: The Trial of Mr. Wolf (Zeichentrickfilm, der die Geschichte in einer parodistischen Gerichtsverhandlung umdreht)<sup id="cite_ref-40" class="reference"><a href="#cite_note-40"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>1943: <i>Red Hot Riding Hood</i> (moderne, sexuell konnotierte Zeichentrick-Adaption der Handlung) – Regie: <a href="Tex_Avery" title="Tex Avery">Tex Avery</a> (MGM)</li>
<li>1949: <i>Little Rural Riding Hood</i> (Zeichentrick-Adaption) – Regie: <a href="Tex_Avery" title="Tex Avery">Tex Avery</a> (MGM)</li>
<li>1953: <i><a href="Rotk%C3%A4ppchen_(1953)" title="Rotkäppchen (1953)">Rotkäppchen</a></i> – Regie: Fritz Genschow</li>
<li>1954: <i><a href="Rotk%C3%A4ppchen_(1954)" title="Rotkäppchen (1954)">Rotkäppchen</a></i> – Regie: <a href="Walter_Janssen_(Schauspieler)" title="Walter Janssen (Schauspieler)">Walter Janssen</a></li>
<li>1960: <i>Rotkäppchen</i> – Regie: Hans-Günter Bohm</li>
<li>1962: <i><a href="Rotk%C3%A4ppchen_(1962)" title="Rotkäppchen (1962)">Rotkäppchen</a></i> (neben dem Original der Brüder Grimm, auch Auszüge der Vorlage des russischen Schriftstellers <a href="Jewgeni_Lwowitsch_Schwarz" title="Jewgeni Lwowitsch Schwarz">Jewgeni Lwowitsch Schwarz</a>) – Regie: <a href="G%C3%B6tz_Friedrich" title="Götz Friedrich">Götz Friedrich</a></li>
<li>1965: <i>The Dangerous Christmas of Red Riding Hood</i>, musikalische Parodie mit <a href="Liza_Minnelli" title="Liza Minnelli">Liza Minnelli</a> in der Titelrolle; ausgestrahlt am 28. November 1965 auf dem US-Fernsehsender ABC; der böse Wolf stellt das Märchen aus seiner Sicht vor. – Regie: Sid Smith</li>
<li>1969: <i><a href="Die_Abenteuer_der_Cappuccetto" title="Die Abenteuer der Cappuccetto">Die Abenteuer der Cappuccetto</a></i>, Schweizer TV-Marionettenserie</li>
<li>1977: <i>Über das Rotkäppchen (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Russische_Sprache" title="Russische Sprache">russisch</a></span> <span lang="ru-Cyrl" class="Cyrl" style="font-style:normal">Про Красную Шапочку</span>)</i>, zweiteiliges <a href="Sowjetunion" title="Sowjetunion">sowjetisches</a> Film-<a href="Musical" title="Musical">Musical</a></li>
<li>1984: <i><a href="Die_Zeit_der_W%C3%B6lfe" title="Die Zeit der Wölfe">Die Zeit der Wölfe</a></i> – Regie: <a href="Neil_Jordan" title="Neil Jordan">Neil Jordan</a></li>
<li>1987: <i><a href="Grimms_M%C3%A4rchen_(Anime)" title="Grimms Märchen (Anime)">Grimms Märchen</a></i> (japanische Zeichentrickserie) – Staffel 1, Folge 5: <i>Rotkäppchen</i></li>
<li>1989: <i>Rotkäppchen (Cannon Movie Tales: Red Riding Hood)</i> – Regie: Adam Brooks</li>
<li>1995: <i><a href="Rotk%C3%A4ppchen_(1995)" title="Rotkäppchen (1995)">Rotkäppchen</a> (Little Red Riding Hood)</i> – Regie: Toshiyuki Hiruma</li>
<li>1996: <i><a href="Freeway_(Film)" title="Freeway (Film)">Freeway</a></i> – Regie: Matthew Bright</li>
<li>1999: <i><a href="Jin-Roh" title="Jin-Roh">Jin-Roh</a></i>, (<a href="Anime" title="Anime">Anime</a>-Politthriller in dem u.&nbsp;a. die kannibalistische Version des Märchens vorgelesen wird) – Regie: Hiroyuki Okiura</li>
<li>1999: <i><a href="SimsalaGrimm" title="SimsalaGrimm">SimsalaGrimm</a></i> (deutsche Zeichentrickserie) – Staffel 2, Folge 2: <i>Rotkäppchen</i></li>
<li>2005: <i><a href="Rotk%C3%A4ppchen_(2005)" title="Rotkäppchen (2005)">Rotkäppchen</a></i> – Deutschland, Märchenfilm aus der ZDF-Reihe <a href="M%C3%A4rchenperlen" title="Märchenperlen">Märchenperlen</a>, Regie: <a href="Klaus_Gietinger" title="Klaus Gietinger">Klaus Gietinger</a></li>
<li>2006: <i>Rotkäppchen – Wege zum Glück</i>, Komödie aus der ProSieben/ORF-Reihe <i><a href="Die_M%C3%A4rchenstunde" title="Die Märchenstunde">Die Märchenstunde</a></i> (Deutschland/Österreich) – Regie: <a href="Tommy_Krappweis" title="Tommy Krappweis">Tommy Krappweis</a></li>
<li>2006: <i><a href="Die_Rotk%C3%A4ppchen-Verschw%C3%B6rung" title="Die Rotkäppchen-Verschwörung">Die Rotkäppchen-Verschwörung</a></i> – Regie: Cory Edwards</li>
<li>2011: <i><a href="Red_Riding_Hood_%E2%80%93_Unter_dem_Wolfsmond" title="Red Riding Hood – Unter dem Wolfsmond">Red Riding Hood – Unter dem Wolfsmond</a> (Red Riding Hood)</i> – Regie: <a href="Catherine_Hardwicke" title="Catherine Hardwicke">Catherine Hardwicke</a></li>
<li>2011: <i><a href="Once_Upon_a_Time_%E2%80%93_Es_war_einmal_%E2%80%A6" title="Once Upon a Time – Es war einmal …">Once Upon a Time – Es war einmal …</a></i> (US-amerikanische Fantasyserie) – Staffel 1, Folge 15</li>
<li>2012: <i><a href="Rotk%C3%A4ppchen_(2012)" title="Rotkäppchen (2012)">Rotkäppchen</a></i> – Deutschland, Märchenfilm der 5. Staffel aus der ARD-Reihe <i><a href="Sechs_auf_einen_Streich" title="Sechs auf einen Streich">Sechs auf einen Streich</a></i>, Regie: <a href="Sibylle_Tafel" title="Sibylle Tafel">Sibylle Tafel</a></li>
<li>2013: <i><a href="Rotk%C3%A4ppchen%3A_Eine_Erz%C3%A4hlung_von_Blut_und_Tod" title="Rotkäppchen: Eine Erzählung von Blut und Tod">Rotkäppchen: Eine Erzählung von Blut und Tod</a></i> (deutscher Kurzfilm) – Regie: Florian von Bornstädt u. Martin Czaja</li>
<li>ab 2013: <i><a href="Ever_After_High" title="Ever After High">Ever After High</a></i>, Shannon Hale</li>
<li>2021: <i>Red Riding Hood</i> (deutscher Kurzfilm) – Regie: <a href="Christopher_Bailey_(Schauspieler)" title="Christopher Bailey (Schauspieler)">Christopher Bailey</a><sup id="cite_ref-41" class="reference"><a href="#cite_note-41"><span class="cite-bracket">[</span>41<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>2024: <i><a href="The_Grimm_Variations" title="The Grimm Variations">The Grimm Variations</a> – Folge 2 Rotkäppchen</i> (Anime Kurzfilm) – Studio: <a href="Wit_Studio" title="Wit Studio">Wit Studio</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Hörspiele"><span id="H.C3.B6rspiele"></span>Hörspiele</h3></div>

<ul><li><i>Grammatik / Dieser wankende Sommerton</i> von <a href="Ute-Christine_Krupp" title="Ute-Christine Krupp">Ute-Christine Krupp</a>, <a href="Saarl%C3%A4ndischer_Rundfunk" title="Saarländischer Rundfunk">Saarländischer Rundfunk</a>, Saarbrücken 1995.<sup id="cite_ref-42" class="reference"><a href="#cite_note-42"><span class="cite-bracket">[</span>42<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Comics">Comics</h3></div>
<p>Bekannte Comic-Interpretationen des Stoffes mit einer eindeutig erotischen bzw. pornografischen Ausrichtung finden sich u.&nbsp;a. in einer Reihe des Zwerchfell Verlages<sup id="cite_ref-43" class="reference"><a href="#cite_note-43"><span class="cite-bracket">[</span>43<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> aus dem Jahre 2000, sowie von Mart Klein in einer selbst verlegten Diplomarbeit vom Mai 2009.<sup id="cite_ref-44" class="reference"><a href="#cite_note-44"><span class="cite-bracket">[</span>44<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Computerspiele">Computerspiele</h3></div>
<p>Das Märchen wurde 2009 für das Computerspiel <i><a href="The_Path" title="The Path">The Path</a></i> verwendet. Die Spielidee: Da Gefahren drohen, soll der Spieler den Pfad zur Hütte der Großmutter nicht verlassen. Gerade das ist aber möglich und natürlich besonders verführerisch.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Werbung">Werbung</h3></div>
<p>Rotkäppchen und der Wolf waren und sind beliebte Objekte in der Werbung. Viele Produkte wurden bereits mit diesen Figuren beworben, unter anderem Kaffee, Essig, Bier, Gebäck, Schokolade, Nähgarn, Strickwolle. Besondere Anwendung findet das Motiv beim <a href="Rotk%C3%A4ppchen-Mumm_Sektkellereien" title="Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien">Rotkäppchen-Sekt</a> aus Freyburg an der Unstrut, indem hier die Flaschen mit einer roten Kappe verschlossen sind. Ein Kaufhaus warb um 1990: „… Großmutter, warum hast du so viel Kohle? …“ In einer Fernsehwerbung 2018 weiß Rotkäppchen, dass das Auto nicht zur Vertragswerkstatt muss, damit die Garantie bleibt („Schluss mit den Märchen“).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Philatelistisches">Philatelistisches</h3></div>
<p>1960 erschien bei der <a href="Deutsche_Bundespost" title="Deutsche Bundespost">Deutschen Bundespost</a> eine Serie von vier <a href="Wohlfahrtsmarke" title="Wohlfahrtsmarke">Wohlfahrtsmarken</a> mit Abbildungen aus diesem Märchen (s.&nbsp;o.). Mit dem <a href="Erstausgabetag" class="mw-redirect" title="Erstausgabetag">Erstausgabetag</a> 11. Februar 2016 gab auch die <a href="Deutsche_Post_AG" title="Deutsche Post AG">Deutsche Post AG</a> drei Wohlfahrtsmarken in der Serie <i>Grimms Märchen</i> mit den Titeln <i>Im Wald</i> (Wert: 70 + 30 Eurocent), <i>Bei der Großmutter</i> (Wert: 85 + 40 Eurocent) und <i>Gutes Ende</i> (Wert: 145 + 55 Eurocent) heraus. Der Entwurf der Marken stammt von den Grafikern Lutz Menze und Astrid Grahl aus Wuppertal.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Gedenkmünzen"><span id="Gedenkm.C3.BCnzen"></span>Gedenkmünzen</h3></div>
<p>Am 4. Februar 2016 wurde von der Bundesrepublik Deutschland in der Serie <i>Grimms Märchen</i> eine silberne <a href="Gedenkm%C3%BCnzen_der_Bundesrepublik_Deutschland#20-Euro-Gedenkmünzen" title="Gedenkmünzen der Bundesrepublik Deutschland">Gedenkmünze</a> mit einem Nominalwert von 20 Euro herausgegeben. Das Motiv wurde entworfen von Elena Gerber.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Jack_David_Zipes" class="mw-redirect" title="Jack David Zipes">Jack David Zipes</a>: <i>Rotkäppchens Lust und Leid. Biographie eines europäischen Märchens.</i> Neu durchgesehene und erweiterte Ausgabe. Ullstein, Frankfurt 1985, ISBN 3-548-30170-3.</li>
<li><a href="Marianne_Rumpf" title="Marianne Rumpf">Marianne Rumpf</a>: <i>Rotkäppchen. Eine vergleichende Märchenuntersuchung</i>. Lang, Frankfurt am Main 1989, ISBN 3-8204-8462-0. (Dissertation. Universität Göttingen, 1951)</li>
<li><a href="Otto_Hermann_Pesch" title="Otto Hermann Pesch">Otto Hermann Pesch</a>: <i>Warum hast du so große Ohren? Rotkäppchen – „theologisch“ zu Gehör gebracht</i> (= <i>Herderbücherei.</i> Band 1790). Verlag Herder, Freiburg im Breisgau 1993, ISBN 3-451-08790-1.</li>
<li>Bruno Bettelheim: <i>Kinder brauchen Märchen.</i> dtv, München 1995, ISBN 3-423-35028-8.</li>
<li>Walter Scherf: <i>Das Märchenlexikon.</i> 2 Bände. Beck, München 1995, ISBN 3-406-39911-8.</li>
<li>Walter Sauer (Hrsg.): <i>20 Rotkäppchen europäisch-polyglott.</i> Edition Tintenfaß, Neckarsteinach 2005, ISBN 3-937467-09-2.</li>
<li>Hans Ritz (Hrsg.): <i>Bilder vom Rotkäppchen.</i> 2., erweiterte Auflage. Kassel 2007, ISBN 978-3-922494-08-9.</li>
<li><a href="Ulrich_Erckenbrecht" title="Ulrich Erckenbrecht">Hans Ritz</a>: <i>Die Geschichte vom Rotkäppchen. Ursprünge, Analysen, Parodien eines Märchens.</i> 15., erweiterte Auflage. Muri-Verlag, Kassel 2013, ISBN 978-3-922494-10-2.</li>
<li><a href="Verena_Kast" title="Verena Kast">Verena Kast</a>: <i>Der Zauber von Rotkäppchen.</i> In: <i>Forum. Das Magazin des Augustinum im 59. Jahr.</i> Augustinum München H. 4, Winter 2013, S. 36–43.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Little_Red_Riding_Hood?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Rotkäppchen</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wikisource"></span></span></div><b><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Rotk%C3%A4ppchen" class="extiw external" title="s:Rotkäppchen">Wikisource: Rotkäppchen</a></b>&nbsp;– Quellen und Volltexte</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=4050715-4">Literatur von und über Rotkäppchen</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.maerchenlexikon.de/texte/te333-002.htm">Rotkäppchen von Perrault Dt.</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.projekt-gutenberg.org/bechstei/maerchen/chap053.html">Gutenberg-DE: Bechsteins <i>Das Rotkäppchen</i></a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.maerchenlexikon.de/at-lexikon/at333.htm">Märchenlexikon.de zu <i>Rotkäppchen</i> AaTh 333</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.maerchenatlas.de/deutsche-maerchen/grimms-marchen/rotkaeppchen">Märchenatlas.de zu <i>Rotkäppchen</i></a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.maerchen.pushpak.de/rotkaeppchen.html">Interpretation von Undine &amp; Jens zu <i>Rotkäppchen</i></a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20070708103145/http://p8277.typo3server.info/?id=110">Interpretation</a> (<a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a>)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.surlalunefairytales.com/h-r/little-red/little-red-tale.html">kommentiertes Märchen auf SurLaLuneFairyTales</a> (englisch)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.digibib.tu-bs.de/?docid=00000164">Ausgabe von 1904</a> mit Illustrationen von <a href="Arpad_Schmidhammer" title="Arpad Schmidhammer">Arpad Schmidhammer</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.goethezeitportal.de/index.php?id=6480">Rotkäppchen</a> Illustrationen, Texte von Grimm, Ludwig Bechstein, Alexander von Ungern-Sternberg und Joachim Ringelnatz</li>
<li><a href="Astrid_van_Nahl" title="Astrid van Nahl">Astrid van Nahl</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.alliteratus.com/pdf/lg_klass_rotkaeppchen.pdf"><i>Rotkäppchen-Variationen</i></a> (im Bilderbuch) auf <a href="Alliteratus" title="Alliteratus">alliteratus.com</a> (<a href="PDF" class="mw-redirect" title="PDF">PDF</a>; 128&nbsp;KB)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://grimmbilder.fandom.com/de/wiki/Rotk%C3%A4ppchen_(Illustrationen)">Illustrationen</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.archive.org/download/grimm_maerchen_1_librivox/grimm_208_rotkaeppchen_64kb.mp3"><i>Rotkäppchen</i> als mp3-Hörbuch (9:25)</a> auf <a href="LibriVox" title="LibriVox">LibriVox</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Thorsten_Smidt" title="Thorsten Smidt">Thorsten Smidt</a>: <cite style="font-style:italic">Expedition Grimm: Hessische Landesausstellung Kassel 2013</cite>. Sandstein, 2013, ISBN 978-3-95498-029-1, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>228</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Rotk%C3%A4ppchen&amp;rft.au=Thorsten+Smidt&amp;rft.btitle=Expedition+Grimm%3A+Hessische+Landesausstellung+Kassel+2013&amp;rft.date=2013&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783954980291&amp;rft.pages=228&amp;rft.pub=Sandstein" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><cite style="font-style:italic">Jahrbuch der Brüder Grimm-Gesellschaft</cite>. Die Gesellschaft, 2006, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>41–43</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Rotk%C3%A4ppchen&amp;rft.btitle=Jahrbuch+der+Br%C3%BCder+Grimm-Gesellschaft&amp;rft.date=2006&amp;rft.genre=book&amp;rft.pages=41-43&amp;rft.pub=Die+Gesellschaft" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Jutta Zander-Seidel: <cite style="font-style:italic">Kleiderwechsel: Frauen-, Männer- und Kinderkleidung des 18. bis 20. Jahrhunderts</cite>. Verlag des Germanischen Nationalmuseums, 2002, ISBN 3-926982-90-X, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>128</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Rotk%C3%A4ppchen&amp;rft.au=Jutta+Zander-Seidel&amp;rft.btitle=Kleiderwechsel%3A+Frauen-%2C+M%C3%A4nner-+und+Kinderkleidung+des+18.+bis+20.+Jahrhunderts&amp;rft.date=2002&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=392698290X&amp;rft.pages=128&amp;rft.pub=Verlag+des+Germanischen+Nationalmuseums" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Angelika Fischer: <cite style="font-style:italic">Wiepersdorf: Bettina und Achim von Arnims Schloss und Park&nbsp;: eine Spurensuche</cite>. Arani-Verlag, 1996, ISBN 3-7605-8660-0, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>53</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Rotk%C3%A4ppchen&amp;rft.au=Angelika+Fischer&amp;rft.btitle=Wiepersdorf%3A+Bettina+und+Achim+von+Arnims+Schloss+und+Park+%3A+eine+Spurensuche&amp;rft.date=1996&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=3760586600&amp;rft.pages=53&amp;rft.pub=Arani-Verlag" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Charles Perrault: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.pitt.edu/~dash/perrault02.html"><i>Little Red Riding Hood.</i></a></span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Bruno Bettelheim: <i>Kinder brauchen Märchen.</i> 31. Auflage. dtv, München 2012, ISBN 978-3-423-35028-0, S. 191–211.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Frederik Hetmann: <i>Traumgesicht und Zauberspur. Märchenforschung, Märchenkunde, Märchendiskussion. Mit Beiträgen von Marie-Louise von Franz, Sigrid Früh und Wolfdietrich Siegmund.</i> Fischer, Frankfurt am Main 1982, ISBN 3-596-22850-6, S. 128–129.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Bernhard Schmid: <i>Belladonna. Im tiefen Wald.</i> In: <i>Documenta Homoeopathica.</i> Band 17. Verlag Wilhelm Maudrich, Wien / München / Bern 1997, S. 141–150; Herbert Pfeiffer: <i>Die Umwelt des kleinen Kindes und seine Arznei.</i> In: Uwe Reuter, Ralf Oettmeier (Hrsg.): <i>Die Wechselwirkung von Homöopathie und Umwelt. 146. Jahrestagung des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte.</i> Erfurt 1995, S. 46–64; Martin Bomhardt: <i>Symbolische Materia medica.</i> 3. Auflage. Verlag Homöopathie + Symbol, Berlin 1999, ISBN 3-9804662-3-X, S. 518, 1376.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Manfred Spitzer: <i>Rotkäppchen und der Stress. (Ent-) Spannendes aus der Gehirnforschung.</i> Schattauer, Stuttgart 2014, ISBN 978-3-86739-102-3, S. 23–26.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Die Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm</i>. Herausgegeben von Friedrich Panzer, Wiesbaden 1947, S. 299.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Kinder- und Hausmärchen.</i> Band 1, Berlin 1819, S. 77.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Lykke_Aresin" title="Lykke Aresin">Lykke Aresin</a>, <a href="Helga_H%C3%B6rz" title="Helga Hörz">Helga Hörz</a>, <a href="Hannes_H%C3%BCttner" title="Hannes Hüttner">Hannes Hüttner</a>, <a href="Hans_Szewczyk" title="Hans Szewczyk">Hans Szewczyk</a> (Hrsg.): <i>Lexikon der Humansexuologie.</i> Verlag Volk und Gesundheit, Berlin 1990, ISBN 3-333-00410-0, S. 208.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Zur Frage, wer die antinazistische Rotkäppchensatire von 1937 geschrieben hat, siehe die Diskussion der verschiedenen Verfasserschaftstheorien bei: Hans Ritz, Die Geschichte vom Rotkäppchen, Ursprünge, Analysen, Parodien eines Märchens, 15., auf 296 Seiten erweiterte Auflage, Kassel 2013 (S. 274–281)</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Thaddäus Troll: <i>Rotkäppchen.</i> In: Wolfgang Mieder (Hrsg.): <i>Grimmige Märchen. Prosatexte von Ilse Aichinger bis Martin Walser.</i> Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1986, ISBN 3-88323-608-X, S. 132–133. (um 1953; zuerst erschienen in: Lutz Röhrich (Hrsg.): <i>Gebärde, Metapher, Parodie. Studien zur Sprache und Volksdichtung.</i> Schwann, Düsseldorf 1967, S. 139–141.)</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Thaddäus Troll: <i>Das bißfreudige Rotkäppchen.</i> In: Johannes Barth (Hrsg.): <i>Texte und Materialien für den Unterricht. Grimms Märchen – modern. Prosa, Gedichte, Karikaturen.</i> Reclam, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-15-015065-8, S. 73–75. (1963; zuerst erschienen in: Thaddäus Troll: <i>Das große Thaddäus Troll-Lesebuch. Mit einem Nachwort von Walter Jens.</i> Hoffmann &amp; Campe, Hamburg 1981, S. 149–152.)</span>
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<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Anneliese Meinert: <i>Rotkäppchen.</i> In: Wolfgang Mieder (Hrsg.): <i>Grimmige Märchen. Prosatexte von Ilse Aichinger bis Martin Walser.</i> Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1986, ISBN 3-88323-608-X, S. 134–135. (zuerst erschienen 1965 als: <i>Rotkäppchen ’65.</i> In: Lutz Röhrich (Hrsg.): <i>Gebärde, Metapher, Parodie. Studien zur Sprache und Volksdichtung.</i> Schwann, Düsseldorf 1967, S. 149–150.)</span>
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<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Rudolf Otto Wiemer: <i>Der alte Wolf.</i> In: Johannes Barth (Hrsg.): <i>Texte und Materialien für den Unterricht. Grimms Märchen – modern. Prosa, Gedichte, Karikaturen.</i> Reclam, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-15-015065-8, S. 76. (1976; zuerst erschienen in: <a href="Hans-Joachim_Gelberg" title="Hans-Joachim Gelberg">Hans-Joachim Gelberg</a> (Hrsg.): <i>Neues vom Rumpelstilzchen und andere Haus-Märchen von 43 Autoren</i>. Beltz &amp; Gelberg, Weinheim/Basel 1976, S. 73.)</span>
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<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Max von der Grün: <i>Rotkäppchen.</i> In: Wolfgang Mieder (Hrsg.): <i>Grimmige Märchen. Prosatexte von Ilse Aichinger bis Martin Walser.</i> Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1986, ISBN 3-88323-608-X, S. 136–139. (zuerst erschienen in: Jochen Jung (Hrsg.): <i>Bilderbogengeschichten. Märchen, Sagen, Abenteuer. Neu erzählt von Autoren unserer Zeit.</i> Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1976, S. 95–97.)</span>
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<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Floh de Cologne, Rotkäppchen: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://hartmann-stauffacher.de/autoren/detail/a165"><i>Floh de Cologne.</i></a> In: <i>Verlag Hartmann&amp;Stauffacher Köln.</i> 2025,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 7.&nbsp;August 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ARotk%C3%A4ppchen&amp;rft.title=Floh+de+Cologne&amp;rft.description=Floh+de+Cologne&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fhartmann-stauffacher.de%2Fautoren%2Fdetail%2Fa165&amp;rft.creator=Floh+de+Cologne%2C+Rotk%C3%A4ppchen&amp;rft.date=2025&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Peter Rühmkorf: <i>Rotkäppchen und der Wolfspelz.</i> In: Wolfgang Mieder (Hrsg.): <i>Grimmige Märchen. Prosatexte von Ilse Aichinger bis Martin Walser.</i> Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1986, ISBN 3-88323-608-X, S. 140–147. (1981; zuerst erschienen in: Hans Ritz, <i>Die Geschichte vom Rotkäppchen, Ursprünge, Analysen, Parodien eines Märchens.</i> 1. Auflage. Muriverlag, Emstal 1981, und Peter Rühmkorf: <i>Der Hüter des Misthaufens. Aufgeklärte Märchen.</i> Rowohlt Verlag, Reinbek 1983, S. 229–238.)</span>
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<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">Janosch: <i>Das elektrische Rotkäppchen.</i> In: <i>Janosch erzählt Grimm’s Märchen. Fünfzig ausgewählte Märchen, neu erzählt für Kinder von heute. Mit Zeichnungen von Janosch.</i> 8. Auflage. Beltz und Gelberg, Weinheim/Basel 1983, ISBN 3-407-80213-7, S. 102–107.</span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text">Slawomir Mrozek: <i>Rotkäppchen.</i> In: Johannes Barth (Hrsg.): <i>Texte und Materialien für den Unterricht. Grimms Märchen – modern. Prosa, Gedichte, Karikaturen.</i> Reclam, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-15-015065-8, S. 76–77. (1985; zuerst erschienen in: Slawomir Mrozek: <i>Das Leben ist schwer. Satiren.</i> Deutsch von Klaus Staemmler. dtv, München 1985, S. 67–68.)</span>
</li>
<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text">Michael Freidank: <i>Rotkäppschem.</i> In: Johannes Barth (Hrsg.): <i>Texte und Materialien für den Unterricht. Grimms Märchen – modern. Prosa, Gedichte, Karikaturen.</i> Reclam, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-15-015065-8, S. 78. (2001; zuerst erschienen in: Michael Freidank: <i>Wem is dem geilste Tuss in Land? Märchen auf Kanakisch un so.</i> Eichborn, Frankfurt am Main 2001, S. 71–72.)</span>
</li>
<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Die Horen</i>. Bd.&nbsp;1/52, Nr.&nbsp;225, 2007, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220018-4942%22&amp;key=cql">0018-4942</a></span></span>, S.&nbsp;21–25, 35–36, 219.</span>
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<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text">Wladimir Kaminer: <i>Mutters Geburtstag.</i> In: <i>Rotkäppchen raucht auf dem Balkon. … und andere Familiengeschichten.</i> Wunderraum, München 2020, ISBN 978-3-442-31590-1, S. 16–21.</span>
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<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text">hrsg. von Walter Sauer, siehe Literatur</span>
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<li id="cite_note-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-27">↑</a></span> <span class="reference-text">Tanith Lee: <i>Wolfland.</i> In: Tanith Lee: <i>Red as Blood.</i> Wildside, 1983, ISBN 978-1-4794-4747-3, S. 102–131 (zuerst in <i>The Magazine of Fantasy &amp; Science Fiction</i>, 1980).</span>
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<li id="cite_note-28"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-28">↑</a></span> <span class="reference-text">Wendy Wheeler: <i>Little Red.</i> In: Ellen Datlow, Terri Windling: <i>Snow White, Blood Red.</i> Aladdin, New York 1993, ISBN 0-380-71875-8, S. 130–146.</span>
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<li id="cite_note-29"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-29">↑</a></span> <span class="reference-text">Kathe Koja: <i>I Shall Do Thee Mischief in the Wood.</i> In: Ellen Datlow, Terri Windling: <i>Snow White, Blood Red.</i> Aladdin, New York 1993, ISBN 0-380-71875-8, S. 147–160.</span>
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<li id="cite_note-30"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-30">↑</a></span> <span class="reference-text">Ellen Datlow, Terri Windling: <i>Riding the Red.</i> In: <i>Black Swan, White Raven.</i> Prime, 1998, ISBN 978-0-8095-7254-0, S. 56–60.</span>
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<li id="cite_note-31"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-31">↑</a></span> <span class="reference-text">Tanith Lee: <i>A Wolf at the Door.</i> In: Ellen Datlow, Terri Windling: <i>A Wolf at the Door.</i> Aladdin, New York 2001, ISBN 0-689-82139-5, 55–61.</span>
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<li id="cite_note-32"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-32">↑</a></span> <span class="reference-text">Will Shetterly: <i>Little Red and the Big Bad.</i> In: Ellen Datlow, Terri Windling: <i>Swan Sister. Fairy Tales Retold.</i> Simon &amp; Schuster, New York 2003, ISBN 0-689-84613-4, S. 49–54.</span>
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<li id="cite_note-34"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-34">↑</a></span> <span class="reference-text">Karen Duve: <i>Grrrimm.</i> In: <i>Grrrimm.</i> Goldmann, München 2014, ISBN 978-3-442-47967-2, S. 99–153.</span>
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<li id="cite_note-36"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-36">↑</a></span> <span class="reference-text">Christina Henry: <i>Die Chroniken von Rotkäppchen. Allein im tiefen, tiefen Wald.</i> Penhaligon, München 2022, ISBN 978-3-7645-3255-0 (Original: <i>The Girl in Red</i>, New York 2019).</span>
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<li id="cite_note-38"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-38">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20170206010237/https://imdb.com/character/ch0027950">Liste der Rotkäppchen-Verfilmungen in der Internet Movie Database (IMDb)</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 6. Februar 2017 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
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<li id="cite_note-39"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-39">↑</a></span> <span class="reference-text">vergleiche <i>Einmarsch ins Märchenreich</i>, unter <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spiegel.de/geschichte/ns-propaganda-a-948787.html">einestages.spiegel.de</a>.</span>
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<li id="cite_note-40"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-40">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dailymotion.com/video/x7bc1ma">The Trial of Mr. Wolf</a></span>
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<li id="cite_note-41"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-41">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.crew-united.com/de/Red-Riding-Hood__285743.html"><i>Red Riding Hood, Kurzspielfilm, 2021–2022 | Crew United.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 10.&nbsp;Dezember 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ARotk%C3%A4ppchen&amp;rft.title=Red+Riding+Hood%2C+Kurzspielfilm%2C+2021%E2%80%932022+%7C+Crew+United&amp;rft.description=Red+Riding+Hood%2C+Kurzspielfilm%2C+2021%E2%80%932022+%7C+Crew+United&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.crew-united.com%2Fde%2FRed-Riding-Hood__285743.html&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></span>
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</ol>
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Normdaten&nbsp;(Werk): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4050715-4">4050715-4</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/n79054989">n79054989</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/180226044/">180226044</a></span> </div>
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